Testbericht: Trust GTX 444 Wayman Pro – eSport-Headset im Test!


Lieferumfang


Neben dem Headset selbst ist natürlich noch der übliche „Papierkram“ enthalten, zusätzlich liegt dem Headset noch ein Splitter bei, der das einzelne Klinkenkabel in ein Kopfhörer- und Mikrofon-Klinkenkabel aufteilt, damit man das ganze zB. am PC in den jeweiligen Anschluss stecken kann.


Verarbeitung und Tragekomfort


Gleich Vorweg: Das Headset ist sehr bequem. Dank den großen, ovalen Ohrmuscheln und den dort angebrachten, weichen Kunstleder-Ohrpolstern, sowie dem einstellbaren Kopfband hab selbst ich mit meinem vergleichsweise großen Kopf keinerlei Probleme und in puncto Bequemlichkeit nichts auszusetzen. Das Headset besteht überwiegend aus Plastik, dennoch ist die Verarbeitungsqualität vollkommen in Ordnung. Es kann von der Haptik und Wertigkeit nicht mit einem HyperX Cloud Alpha aus der selben Preisklasse mithalten, dafür ist es aber auch ein wenig leichter das das Alpha.

Zusätzlich möchte ich noch erwähnen, dass das ganze ein geschlossenes Headset ist – man hört also deutlich weniger von außen und man hört sich selbst, als wenn man sich die Ohren zuhält, was bei so einem „e-Sport-geprüftem Headset“ natürlich Absicht und gewünscht ist.


Mikrofon- und Klangqualität


Hier muss man das Ganze ein wenig differenzieren bzw. für sich selbst entscheiden, auf was man Wert legt. Ich habe natürlich, um mir einen Eindruck zu verschaffen, sowohl damit gespielt, als auch Videos geschaut und Musik gehört. Was mir direkt aufgefallen ist: Für mich ist es auf jeden Fall auf der leiseren Seite unterwegs. Ich habe zum Vergleich ein paar gute Studiokopfhörer (Beyerdynamic DT990) als auch meine InEars und sowie die Logitech G Pro X als „Gegner“ hier und die anderen Kopfhörer/InEars sind auf jeden Fall deutlich lauter. Aber das ist natürlich immer eine subjektive Sache – ich kann nur sagen, dass ich sowohl Spotify als auch Youtube (sowie den Windows-Sound) auf 100% hatte und es mir dennoch zu leise war – allerdings auch nur beim Video schauen und Musik hören. Beim spielen war es mehr als nur ausreichend laut. Um gleich weiter zu machen: Im direkten Vergleich mit meinen InEars, als auch mit meinen DT990-Kopfhörern kann ich sagen, dass ich beim Musik hören nicht zu 100% vom Wayman Pro angetan war. Keine Frage – das ist meckern auf einem hohen Niveau, aber mit anderen Headsets in der selben Preisklasse, habe ich einen „klareren“ Klang gehabt. Ich will nicht sagen, dass das ganze „dumpf“ geklungen hat, aber es ist doch das beste Wort, was ich in dem Zusammenhang nutzen kann – für jemanden der aber nicht x verschiedene Headsets getestet hat eher schwer zu hören, denke ich – mit anderen Worten: Ich denke, dass jemand der sich das Headset kauft, auf jeden Fall zufrieden damit sein wird.

Wo mit das Headset aber auf jeden Fall zu gesagt hat, war beim spielen von PUBG und Fortnite. Die Gegnerortung war tadellos. Das war auf jeden Fall das, was ich oben mit dem „differenzieren“ meinte. Wenn jemand zu 80% spielt und zu 20% Musik hört und Videos schaut und ihm/ihr die Gegnerortung wichtig ist, dann ist man hier auf jeden Fall sehr gut aufgehoben.

Das Mikrofon habe ich natürlich auch getestet – Grundrauschen ist nicht vorhanden gewesen und klanglich ist es auf jeden Fall auch auf der besseren Seite unterwegs – nicht auf dem Niveau eines Sennheiser GSP 300 oder einem Headset aus dem Hause Lioncast, aber für das reden in den gängigen Sprachprogrammen oder im Spiel mehr als nur ausreichend.


Fazit


Für Menschen die auf der Suche nach einem Headset sind, welches wirklich bequem ist und womit man Gegner in den gängigen Battle-Royale- und Shooter-Spielen gut orten kann: Ihr seid hier auf jeden Fall an der richtigen Adresse. Musik hören kann man damit auch problemlos – klanglich gefällt es in dem Fall aber sicherlich nicht jedem.


Das Headset findet ihr hier: