Testbericht: KM K-GH1 – Leichtes Gamingheadset mit ovalen Ohrpolstern für 55€!


Einleitung


In diesem Testbericht schaue ich mir ein Headset aus dem Hause KM-Gaming an. Dieses Headset wurde kurz vor Weihnachten neu ins Sortiment aufgenommen und mit einem Preis von 55€ ist es auf jeden Fall ein Konkurrent für andere Headsets in dieser Preisregion.


Lieferumfang


Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Headset selbst ein 1m Adapterkabel von 1×3,5mm Klinke auf 2×3,5mm Klinke und ein Windschutz für das Mikrofon. Das Headset selbst kommt mit einem 1,6m langem Kabel daher. Alles in allem also 2,6m Kabellänge. Am Kabel selbst ist ein Bedienelement zum verstellen der Lautstärke sowie zum muten des Mikrofons vorhanden.


Verarbeitung und Einsatz am PC


Direkt beim auspacken merkt man, wie leicht das Headset ist und dennoch hinterlässt es einen sehr hochwertigen Eindruck. Ohne Kabel wiegt das Headset gerade mal 290g. Der hochwertige Eindruck zieht sich dank den hochwertigen Materialien wie Metall und Textilgewebe und den ummantelten Kabeln über das komplette Headset hinweg.

Der Anschluss am PC ist, wie bei jedem anderen Headset mit Klinkenanschlüssen für Mikrofon- und Kopfhörer denkbar einfach. Dank dem Adapterkabel wird der einzelne 3,5mm-Klinkenanschluss wie erwähnt in 2 3,5mm Klinkenanschlüsse aufgeteilt und ist somit einfach in die dafür vorgesehenen Anschlüsse am Mainboard oder Gehäuse anzuschließen. Nebenbei angemerkt lässt sich das Headset auch problemlos an einer Konsole betreiben, dafür einfach den Adapter weg lassen und den einzelnen Klinkenanschluss in den jeweiligen Controller stecken.


Mikrofon- und Klangqualität


Für viele sicherlich der wichtigste Punkt: Die Mikrofon- und Klangqualität. Hier macht das K-GH1 einen guten Eindruck, vor allem weil es im Vergleich zu vielen anderen Herstellern mit neutralem Sound punkten kann und nicht mit übertriebenem Bass-Boost oder sonstigen Spielereien. Gerade beim Musik hören fällt das wirklich positiv auf, da man sie hier vergleichsweise unverfälscht hört. Im Vergleich zu anderen Headsets in dieser Preisklasse (wie dem Lioncast LX50 zum Beispiel) ist der Sound allerdings leider etwas „dumpf“. Der Bass hat sich, wie erwähnt auch eher im Hintergrund gehalten, während die Höhen eher ein wenig zu stark dargestellt wurden – was leider zu einem leicht blechernen Klang führte – wobei dies vergleichsweise selten aufgetreten ist, erwähnt haben wollte ich es dennoch.

Ähnlich zweischneidig verhält es sich auch beim Mikrofon. Das Mikrofon an sich ist wirklich gut und ich wurde immer ordentlich und klar verstanden, leider ist es im Vergleich zum Mikrofon des Lioncast LX50 deutlich am rauschen, zumindest bei einem schlechten Onboard-Soundchip, welchen wohl leider die meisten Leute Zuhause haben werden. Die Rauschunterdrückung von Teamspeak sowieso Discord machen einen guten Job das Gröbste raus zu filtern, dennoch ist dies ein Punkt, den ich ansprechen wollte.

Alles in allem ist es ein empfehlenswertes Headset mit Einschränkungen bzw. mit Luft nach oben – gemessen am Preis aber vollkommen in Ordnung.


Tragekomfort


Neben der Klang- und Mikrofonqualität ist der Tragekomfort natürlich der wichtigste Punkt. Das Headset ist dank der ovalen Ohrpolster die zusätzlich sehr weich sind wirklich sehr bequem. Das geringe Geweicht spielt hier natürlich auch noch positiv mit rein. Alles in allem auf jeden Fall eines der bequemeren Headsets, welches ich bis jetzt testen konnte.


Fazit


Das KM Gaming K-GH1-Headset ist für einen Preis von 55€ mit Einschränkungen auf jeden Fall zu empfehlen. Es ist sehr bequem, bietet eine gute Klang- und Mikrofonqualität (bis auf die angesprochenen Einschränkungen) und gerade das angesprochene Rauschen kann man mit einer kleinen USB-Soundkarte problemlos mindern. Wer also auf der Suche nach einem Headset in dieser Preisklasse legt und Wert auf eine gute Verarbeitungsqualität und ein eine leichte Bauweise wert legt, ist hier bestens bedient.


Das Headset gibt es, wie angesprochen, zu einem Preis von etwa 55€ unter anderem auf Amazon. Den Link dazu findet ihr hier: