Der 400€ Gaming-PC

 

  1. Übersicht
  2. Hardwarekomponenten
  3. Erklärung der Komponenten
  4. BIOS/UEFI-Einstellungen (Ryzen!)
  5. Peripherie-Empfehlungen

Übersicht:

In dieser Übersicht findet ihr schnell alle wichtigen Daten und Fakten zum 400€ Gaming-PC und dessen Komponenten!

Mit der neuen Ryzen 5 2400G-CPU und 8GB Dualchannel-RAM ist man bestens für den Einstieg in die Gaming-Welt gewappnet. Durch die Nutzung anderer hochwertiger Komponenten ist es problemlos möglich bei diesem PC auch in Zukunft noch weiter aufzurüsten, zum Beispiel mehr RAM oder auch eine dedizierte Grafikkarte. Folgende Leistung kann man von dem System in etwa ewarten:

  • League of Legends: 60 bis ~120 FPS| Sehr hohe Einstellungen | FullHD-Auflösung
  • Fortnite (Battel Royale): 60 FPS |mittlere Einstellungen | FullHD-Auflösung
  • Counterstrike (Global Offensive): 60 bis ~120 FPS| Sehr hohe Einstellungen | FullHD-Auflösung
  • Overwatch: 60 FPS| mittlere Einstellungen | FullHD-Auflösung
  • Playerunknown’s Battlegrounds: ~40 FPS | niedrigste Einstellungen | FullHD-Auflösung

Das sind natürlich nur ungefähere Angaben, daher sind sie hauptsächlich als Richtwert zu betrachten – sofern ich 60 FPS als die unterste Zahl angegeben habe, werden die FPS nicht oder nur ganz selten unter 60 fallen.


Hardwarekomponenten:

KomponentenBezeichnungkaufen auf:kaufen auf:
CPU:Ryzen 5 2400G
Mainboard:Gigabyte B350M DS3H
RAM:Patriot 8GB DDR4 3000MHz
Gehäuse:Sharkoon T3-V
Netzteil:Xilence A 430W
Festplatte:Toshiba 1TB
Grafikkarte:AMD Vega 11 (iGPU)

Solltet ihr den PC von Alternate direkt fertig zusammengebaut haben wollen, müsst ihr einen Aufpreis von 99€ in Kauf nehmen und am Ende des Bestellvorgangs einfach nur „System bestellen“ anstelle von „Einzelteile bestellen“ auswählen.

 Das komplette System auf Alternate kaufen:

 

 


Erklärung der Komponenten:

CPU (und Grafikkarte):

Hier kommt der nagelneue Ryzen 5 2400G zum Einsatz! Diese so genannte APU (CPU mit integrierter Grafikeinheit) hat ein wirklich tolles P/L-Verhältnis und das hat folgenden Grund: Der Ryzen ist spürbar schneller als der G4560 von Intel, welcher vorher die Standard-Empfehlung bei diesem Budget war. Der Ryzen bietet 2 Kerne und 4 Threads mehr hat einen maximalen Turbotakt von 3,9GHz – die iGPU hat ihre Basis in der AMD Vega Architektur.

Die CPU hat durch ihre 4 Kerne und 8 Threads eine eine super Performance und kann dadurch auch noch die nächsten Jahre problemlos mithalten, was den Prozessor auch in Verbindung mit einer dedizierten Grafikkarte perfekt macht.


Mainboard:

Bei diesem PC kommt das Gigabyte B350M DS3H zum Einsatz. Das Mainboard hat ein tolles P/L-Verhältnis und bietet alle wichtigen Anschlüsse (Sound,LAN,USB 3.0 und Co.) und Features die man braucht, selbst 4 RAM-Slots sind vorhanden, was das aufrüsten auf 16GB zu deinem späteren Zeitpunkt problemlos möglich macht. Übertakten kann man mit dem Mainboard auch.

Mit diesem Mainboard ist KEIN Biosupdate notwendig.


Arbeitsspeicher:

Als Arbeitsspeicher kommen 8GB mit 3000MHz von der Firma Patriot zum Einsatz. 2x4GB sind es in diesem Fall und der Grund dafür ist folgender: Ryzen profitiert vom Dualchannel-Betrieb spürbar, daher die Aufteilung in dieser Art und Weise. Das Mainboard bietet 4 RAM-Slots und somit ist es problemlos möglich bei einer späteren Aufrüstung auf 16GB RAM upzugraden.


Gehäuse:

Beim Gehäuse wird das Sharkoon T3-V verwendet. Das Gehäuse bietet ausreichend Platz für die aktuelle und auch kommende Hardware und USB 3.0-Anschlüsse sind auch vorhanden. Ein Lüfter ist in der Front vorinstalliert und bei Bedarf kann noch ein weiterer 120mm Lüfter verbaut werden.

 


Netzteil:

Mit Strom versorgt wird das System durch das Xilence Performance A+ mit 430W. Es hat ein tolles P/L-Verhältnis und eine genau so gute Gesamtqualität. Alle nötigen Schutzschaltungen und Sachen wie DC/DC sind vorhanden.

 


Festplatte:

Ausreichend Speicherplatz wird in diesem Fall von der Toshiba HDD mit 1TB Kapazität zur Verfügung gestellt. Damit ist ausreichend Platz für das Betriebssystem so wie alle Programme und Spiele vorhanden. Mit 7200U/pm ist die Festplatte auch ausreichend schnell.

 


Grafikkarte:

Die iGPU (Vega 11) bietet wie oben in der Übersicht ersichtlich ausreichend Leistung um selbst aktuelle Spiele gut spielen zu können, vor allem beliebte Spiele wie Fortnite,Overwatch und Co. Von der Leistung her ist der Chip etwa mit einer RX 550 von AMD zu vergleichen welche als eigenständige Karte schon mit über 100€ zu Buche schlägt.


BIOS/UEFI-Einstellungen

Nach dem Kauf dieses System kann bzw. sollte man einige Einstellungen im BIOS/Uefi vornehmen um noch mehr Leistung aus dem PC heraus zu holen. Dafür einfach beim hochfahren des PC’s ins BIOS gehen – was in den meisten Fällen mit der „Entf“-Taste funktioniert.

RAM übertakten:

Im BIOS angekommen geht ihr in den „OC-Tweaker“ und sucht nach einer Funktion mit dem Namen „DRAM Frequency“ – dort wählt ihr anstatt „Auto“ die nächste höhere MHz-Zahl aus, im besten Fall wäre das bei diesem RAM-Kit wohl „DDR4-2933“ – damit läuft der RAM dann noch etwas schneller als eigentlich vorgesehen und wie oben schon erwähnt profitieren Ryzen-CPU’s davon – wichtig: Es kann sein, dass euer RAM-Kit das eventuell nicht zulässt und dann ist es auch vollkommen in Ordnung das ganze auf den vorgesehen 2666Mhz laufen zu lassen.

CPU übertakten:

Eine weitere Sache die man probieren sollte, ist die CPU zu übertakten. Dafür geht man einfach wieder in den „OC-Tweaker“ und dann auf „CPU Frequency and Voltage Changer“ und dort wechselt man von „Auto“ auf „Manual“ und erhöht die MHz-Zahl der CPU so manuell. Dort einfach die „3600“ auf einen höheren Wert umstellen, dabei das ganze allerdings nicht übertreiben, vor allem weil hier der Boxed-Kühler zum Einsatz kommt. Ein Wert von „3700“ oder eventuell „3800“ sollte ein guter Kompromiss aus erhöhter Leistung und machbarer Kühlung sein. Wichtig: Den Wert „CPU Voltage“ sollte bei Ryzen immer bei maximal „1.40000“ liegen, am besten sogar etwas darunter. Probiert hier ein wenig rum, eventuell funktioniert in eurem Fall ein Wert wie zum Beispiel „1.37500“ .

Wenn der PC nach den Einstellungen normal startet und in zukünftiger Nutzung nicht abstürzt, ist das ganze Stabil und ihr könnt ihn Problemlos unter diesen Einstellungen betreiben – achtet dennoch immer ein wenig auf die Temperaturen.

Mit dem Programm „Ryzen Master“ könnt ihr das übertakten von CPU und der iGPU auch über Windows vornehmen, einige Leute hatten damit allerdings Probleme, daher hab ich euch den anderen Weg beschrieben. Zum übertakten der iGPU müsst ihr das Programm aber benutzen – dafür bitte Anleitungen bei Youtube nutzen!

Ryzen Master herunterladen: Download


Peripherie-Empfehlungen:

Monitor:

Beim Monitor setzten wir hier auf einen 24″ Monitor von Samsung. Dieser kommt mit einem IPS-Panel daher und man kann ihn über die Windows-Einstellungen auf 72Hz übertakten. Freesync ist auch noch mit an Board. Weitere gute und empfehlenswerte Monitore findet ihr natürlich hier: Monitor-Empfehlungen


Tastatur:

Hier kommt eine mechanische Tastatur aus dem Hause Leshp zum Einsatz. Rote RGB-Beleuchtung, QWERTZ-Layout, rote Switches, Anti-Ghosting und das ganze für unter 40€. Eine Tastatur mit einem tollen P/L-Verhältnis. Weitere empfehlenswerte Tastaturen findet ihr in der dieser Übersicht: Tastatur-Empfehlungen


Headset: 

Ein günstiges aber dennoch gutes und vor allem empfehlenswertes Headset ist das Lioncast LX20. Es ist der kleine Bruder vom bekannte(ren) LX50. Hier könnt ihr klaren Sound und ein Mikrofon erwarten, mit dem ihr euch problemlos verständigen könnt. Weitere Empfehlungen gibt es natürlich auch hier: Headset-Empfehlungen

 

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